Gießen und Spritzen

Jegliches Gießen und Spritzen erfolgt mit einer verdünnten EM / EMa-Lösung.

Für das Gießwasser 200 ml EM / EMa auf 10 Liter Wasser; reicht für 10 m². Für das Spritzwasser 500 ml EM /EMa auf 10 Liter wasser; reicht für 50 m².

Als Richtschnur gilt, 5-6 Gießaktionen im Jahr. So lassen sich die Pflanzen stärken und  gegen Krankheiten und Verbiss schützen. Wichtig ist, ausreichend gießen und spritzen, nicht nur ein bisschen. Am besten bei leichtem Regen und abends. Dadurch wird EM / EMa  schneller in den Boden gespült und die UV-Strahlen der Sonne können die Mikroben nicht schädigen.



Nährstoffzufuhr 

Immer ausreichend organische Masse in den Gartenboden einbringen, egal ob als Kompost oder auch als Mulch. Z.B. Rasenschnitt oder auch zerkleinerte Küchenabfälle verwenden. Das organische Material mit EM / EMa besprühen und in den vorher gelockerten Boden max 6 cm  einarbeiten. Den Boden nicht umgraben, das bringt das Humusgefüge aus dem Gleichgewicht, und schadet dem Boden beträchtlich!
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Gesundes Wachstum, prächtige Blüten, vitalstoffreiche Früchte sind die Ziele eines jeden Gartenfreundes. Entscheidend für die Verwirklichung ist die Qualität des Bodens, in dem die Pflanzen wachsen. Sie wird bestimmt durch das Wirken einer Vielzahl von Mikroorganismen, die die Stoffe im Erdboden so aufarbeiten und umwandeln, dass sie für die Pflanzen aufnehmbar sind. Gleichzeitig produzieren sie Enzyme, Vitamine, Botenstoffe für die Pflanzen, die zudem mit ihrer antioxidativen Wirkung Schadorganismen keinen Platz lassen. Durch die Anwendung von EM/EMa ist sichergestellt, dass sich stets die richtigen, aufbauenden Mikroorganismen im Boden befinden, damit die Prozesse optimal ablaufen können. Nachfolgend die wichtigsten Anwendungen:

Anwendung von Bokashi:
Für den Boden:

Zur Pflanzvorbereitung den Boden mit einer Schicht (2 cm) Bokashi überstreuen und oberflächlich einarbeiten (6 cm). Bei kühlem Wetter 3 Wochen mit der Bepflanzung warten, bei wärmeren Wetter reicht eine Woche. Nach ca. 6 Wochen ist das Bokashi, bis auf Grobanteile, zu schwarzem Humus geworden.

Bei bestehenden Pflanzungen darf das ätzende Bokashi nicht direkt an die Wurzel gegeben werden. Hier wird zur Düngung in einem Abstand von 20-30 cm von der Wurzel ein kleiner Graben ( ca. 15 cm Tiefe ) gezogen, 5 cm hoch mit Bokashi gefüllt und mit Erde abgedeckt ( Bokashi-Depot ). Diese Anwendung empfiehlt sich auch, wenn aus Zeitgründen keine EM - Bodenvorbereitung möglich ist.



Für Kübelpflanzen:

Sollen die Pflanzen trotz engstem Wurzelraum über Jahre vital bleiben, ist ein ausreichender Vorrat an Nährstoffen wichtig. Eine besonders gehaltvolle Erde bekommt man, wenn man 3 Wochen vor der Bepflanzung sich die Erde selbst herstellt: Dazu 10 Liter gekaufte oder eigene Gartenerde mit 200ml Bokashi mischen und in einem Plastiksack lagern. Wenn die 3 Wochen Zeit nicht zur Verfügung stehen, kann das Bokashi im untersten Drittel des Pflanzgefäßes „deponiert“ werden. Folgende Vorgehensweise wird empfohlen:

1/5 der Gefäßhöhe mit Erde füllen; 1/5 Bokashi mit wenig Erde vermischt ergibt die nächste Schicht; die restlichen 3/5 werden mit Erde aufgefüllt. Alles gut anfeuchten. Der Wurzelballen darf nicht direkt in die Bokashi-Schicht gelangen, 3-4 cm sollten dazwischen sein.

Zur Pflege die Pflanzen wöchentlich mit einer Mischung (20 ml EM /EMa pro 1 Liter Wasser) gießen und sprühen.


Pflanzenschutz

Die EM-Technologie sorgt für ein ausgewogenes Bodenmilieu und damit für ein gesundes Pflanzenwachstum. Deswegen ist der Pflanzenschutz von nicht so großer Bedeutung, denn Krankheitserreger, befallen nur geschwächte Kulturen, die in einem EM / EMa gepflegten Garten kaum anzutreffen sind.

Rosen sind bezüglich Schädlingsbefall ( Rost, Mehltau, Läuse etc.) sehr anfällig. Mit einer Austriebsspritzung im Frühjahr mit EM5 ( 1 Liter EM / EMa und 0,25 Liter Spiritus ) die Rosen mit einer Mischung (20 ml EM5 pro 1 Liter Wasser) benetzten. Alle weitere 4 Wochen mit 20 ml EM /EMa in 1 Liter Wasser sprühen.

Das Schneckenproblem ist in einem EM-Garten kein großes Thema. Schnecken sind in der Natur als Ordnungshüter anzusehen, die nur Unbrauchbares, Geschwächtes aufräumen. Sie reduzieren ihren Nachwuchs, wenn es in ihrem Umfeld nichts zu tun gibt.

Insektenlarven verpuppen sich zwar, es entwickelt sich aber kein Insekt, weil die notwendigen Hormone aus faulender Nahrung fehlen.

Ameisen verlegen ihre Nester, denn EM /EMa bildet im Nahrungsvorrat der Nester ein fremdes Bakterium, das den Ameisen nicht schmeckt.

 

 

 

 

 

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