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Am Anfang war die Erde wüst und leer. Kein gastlicher Ort, an dem es sich zu leben lohnte. Nicht so für Mikroorganismen. Sie waren vor 3,8 Milliarden Jahren die ersten Bewohner auf der Erde. Sie haben sie zu dem  gemacht, was sie heute ist, zum Blauen Planeten.  Sie sind die Urväter allen Lebens. Sie sind für die Existenz und das Wohlergehen alles Lebendigen von grundsätzlicher Bedeutung.

Bis heute bevölkern Bakterien, Pilze, Hefen unsere Mutter Erde. Sie sind um uns und in uns. Sie sind die wahren Meister des Ab- und Aufbaus in der Natur. Sie bestimmen die Kreisläufe des Werdens und Vergehens. Sie sind die Hüter und Wächter der Ordnung.

Pflanze, Tier und Mensch sind durch sie entstanden. Sie sind ständig für uns tätig und sichern unsere Lebensgrundlage. Nur in Gemeinschaft mit ihnen können wir überleben. Es muss uns ein Anliegen sein, sie gut zu behandeln. Wir müssen umdenken und erkennen, dass wir uns übernehmen, wenn wir die „Spielregeln“ der Natur nicht beachten. Wir brauchen ein Empfinden für diese Gesetzmäßigkeiten, ein Gespür – überall in der Welt. Die Nutzung von EM kann uns dabei eine Hilfe sein. Jeder kann EM in seinem Alltag anwenden.

EM ist das Ergebnis der Forschungen des  japanischen  Agrarwissenschaftlers T.Higa in den 80er Jahren. Eine braune, säuerlich riechende Flüssigkeit. Eine Kombination von Mikroorganismen, die schwerpunktmäßig aus Milchsäurebakterien, Hefen und Photosynthesebakterien besteht. Darunter solche, die den Sauerstoff zum Leben brauchen und solche, für die er tödlich ist. Diese Koexistenz ist wohl das Besondere an EM, das Geheimnis des außerordentlichen Wirkungs- und Anwendungsspektrums dieser Mischung. EM ist gentechnisch nicht bearbeitet und mittlerweile in über 100 Ländern in der Anwendung.

Von den vielen Mikroorganismen in einem biologischen System sind nur  wenige, die das „Sagen“ haben. Man unterscheidet dabei zwei dominante Kategorien: Zum einen die aufbauende, förderlich für ein Milieu, in dem Gesundheit und Wachstum herrschen; zum anderen die abbauende, verantwortlich für Krankheit und Zerfall. Beide sind in einem ständigen Wettstreit um die Vorherrschaft. Die große Mehrheit verhält sich neutral und unterstützt die jeweils führende Kategorie. In EM sind alle Mikroorganismen dominant und haben aufbauenden Charakter.

Aus dieser Erkenntnis heraus ergibt sich die Möglichkeit, die Lebenskraft von Systemen zu stärken und krank machende Prozesse zu verhindern. Bereits gestörte, degenerative Prozesse lassen sich mit EM „behandeln“. Dabei steht nicht Bekämpfen und Abtöten im Vordergrund. Es geht vielmehr darum, ein krankes System in Richtung Regeneration zu lenken,  wieder ins mikrobielle Gleichgewicht zu bringen. Es handelt sich um eine bio - logische Therapie.

In EM sind die Mikroorganismen in einem inaktiven Zustand, um eine Lagerfähigkeit von einem Jahr zu gewährleisten. EM lässt sich mit Zuckerrohrmelasse in einem Fermentationsprozess zu EMa aktivieren und vermehren. Aus einem Liter EM lassen sich 32 Liter EMa herstellen. EM und EMa sind in der Qualität gleichwertig. Der Unterschied liegt in den Kosten und in der Lagerfähigkeit. Und so geht’s.

In der Natur gibt es keinen Abfall. Nichts geht verloren. Alle Rückstände werden im Boden durch „Umwesung“ neu geordnet und bilden die Basis für neues Leben. Es ist das Werk der Mikroorganismen. Humus heißt das Endprodukt, die Quelle allen Lebens. Es ist der Kreislauf des Werdens und  Vergehens, der in der Natur ganz von selbst abläuft. 

Im Garten müssen wir nachhelfen. Wir müssen den Mikroorganismen die Rückstände zur Verfügung stellen, damit sie die lebenserhaltende Arbeit leisten können. Mulchdecken, Mist, Kompost sind dafür ein geeignetes „Futter“. Ein besonders vollwertiges „Futter“ ist Bokashi. Und so geht’s.

Ton und EM sind zwei Partner mit besonderen Eigenschaftsmerkmalen. Bringt man beide zusammen, entsteht durch den Fermentationsprozess ein „vollwertigeres“ Tonmaterial, mit speziellen Wirkkräften. Sie werden vom Ton in seiner kristallinen Struktur speichert. Bei dem anschließenden Brennvorgang, unter Luftabschluss bei über 1000 Grad, werden diese energetischen  Informationen in die Keramik fixiert. Die Mikroben überleben, verlieren aber dabei ihre Aktivität. Ihre Botschaft jedoch ist in die Keramik eingebrannt.

Die Eigenschaften von EM-Keramik lassen sich übertragen. Insbesondere Wasser ist durch seinen Dipolcharakter ein geeignetes Medium. Dabei entsteht ein Wasser mit besonderen Merkmalen und Eigenschaften. So bekommt es z.B. einen angenehmeren Geschmack und es lässt sich leichter, mehr davon trinken.

Da Wasser Bestandteil alles Lebendigen ist, lässt sich mit EM-Keramik auf alle Lebensvorgänge Einfluss nehmen. Daraus ergeben sich vielfältige Anwendungsmöglichkeiten.
Und so geht’s.

Die Einsatzgebiete liegen überall dort, wo es gilt die Dominanz der aufbauenden Mikroorganismen zu erhalten, insbesondere aber zu übernehmen  Ursprünglich war EM für den Einsatz in der Landwirtschaft vorgesehen. Doch schnell erkannte man die Vorteile von EM auch in anderen Bereichen des täglichen Lebens. Dazu einige Beispiele aus meiner Erfahrung:

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„Wir müssen den Blick auf die Welt der Mikroorganismen richten,
auf diese winzigen Lebewesen,
deren Dasein und Tätigkeit unser Leben erhalten.“
(Teruo Higa)

Wenn nicht....

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„Könnte die Menschheit als Resultat der Umweltverschmutzung verschwinden.
Die Mikroorganismen werden unseren Dreck aufräumen.
Sie werden die nächste Phase der Evolution einleiten.“
(Teruo Higa)
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Kann normales EM eingenommen werden? Eine oft gestellte Frage. Dazu folgende Klarstellung in Anlehnung an die Formulierung des EM e.V. Deutschland. EM ist als Bodenhilfsstoff und EM-Reiniger im Haushalt offiziell registriert und dafür zugelassen. Alle anderen Anwendungen geschehen auf eigenes Risiko. Nach persönlichen Erfahrungen von Mitgliedern des EM e.V. sind die in der Tabelle genannten Anwendungsbereiche als sinnvoll und erfolgreich zu empfehlen. Die Mengenangaben sind als Richtschnur zu betrachten.

Was im normalen  Alltag möglich ist, ist auch im großen Stile machbar, so in der Landwirtschaft, im Obst- und Weinbau, bei Abwasserproblemen, in der Tierhaltung, um nur einige Gebiete zu nennen. Die Möglichkeiten für den Einsatz von EM erweitern sich ständig. Die Bereiche Gesundheit, Industrie und Umwelt gehören mittlerweile dazu. Durch EM hat uns T. Higa einen Weg aufgezeigt, vieles auf der Erde in Ordnung zu bringen, was durch unser Tun und  Handeln in Schieflage geraten ist. Mit EM lässt sich viel erreichen, wenn wir es erkennen, es verstehen und danach handeln. Doch müssen es viele tun, und das möglichst bald.